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Georg Koop in der Emslandauswahl 2010/2011


Emslandauswahl

Spannung pur: Aufholjagd und Herzschlagfinale

gvz Meppen. Eng ging es zu in der abgelaufenen Spielzeit der Fußball-Kreisliga. Zehn Mannschaften waren bis wenige Spieltage vor Saisonende abstiegsgefährdet. Getoppt wurde die Spannung am Tabellenende nur noch durch das Herzschlagfinale im Aufstiegskampf.

Nach fünf Minuten der fast achtminütigen Nachspielzeit erzielte der FC Leschede den 2:2-Ausgleich im Aufstiegsendspiel beim FC Schapen. Der Treffer bedeutete den unerwarteten Aufstieg in die Bezirksliga. In Schapen war die Enttäuschung riesig. „Der FC Schapen war von der Qualität her das Beste der Liga. Darum ist der Nichtaufstieg sogar enttäuschender als unser Abstieg“, vergleicht Sögels Trainer Dieter Ostermann. Der große Traum vom Derbys gegen den SC Spelle-Venhaus erfüllte sich für die hoch gehandelte Mannschaft von Spielertrainer Michael Felix nicht. „Wir packen es wieder an“, sagt Bernd Göcking. Der Pressewart weiß: „Den Aufstieg haben wir nicht im letzten Spiel verpasst, sondern im März, als wir nacheinander gegen Freren, Bawinkel und Darme verloren haben.“

Meister TuS Aschendorf, der Trainer Werner Suhl mit dem Aufstieg in seine selbst gewählte fußballerische Auszeit verabschiedete, erlaubte sich in der Rückrunde keine Schwächephase. Christian Thyroke und Peter Landel waren in der Offensive prägende Figuren. Beide fehlen jetzt wegen eines mehrmonatigen Australien-Trips. Auch darum hat sich Aschendorf wie Leschede auf Abstiegskampf eingestellt.

Dicht auf den Fersen liegen dem Top-Trio zumindest in der Rückrundentabelle die Überraschungsteams aus Salzbergen und Darme. „Wir haben im ersten Halbjahr betont, dass die Mannschaft sich finden muss. Das hat sie nach der Winterpause eindrucksvoll bestätigt“, sagt Alemannen-Trainer Karl-Heinz Schubring.

SuS Darme war Weihnachten sogar Schlusslicht. Unter dem neuen Trainer Maik Herrmann legte Darme eine Serie mit 30 Punkten aus 16 Partien hin. „Das Vertrauen des Vorstandes in Maik Herrmann und die Elf hat sich ausgezahlt“, resümiert der Vorsitzende Uwe Greiten. „Alles richtig gemacht!“ „Zu Hause war der ASV in der Rückrunde eine Macht“, erklärt Georg Berning, Vorsitzender der ASV-Fußballabteilung. Berning: „Platz sieben in der schweren zweiten Saison nach dem Aufstieg ist eine großartige Leistung.“

Trotz der starken Serien waren alle drei Klubs erst kurz vor Schluss endgültig gesichert. So dicht gedrängt war es in der Tabelle. Immer wieder kam es zu direkten Abstiegsduellen und überraschenden Resultaten. „Conny“ Dojan, Trainer des Absteigers SV Bawinkel: „Es hieß in jedem Spiel volles Rohr, weil es für fast alle Mannschaften um viel ging.“ Er selber stieg im Winter bei seinem Heimatverein ein und entfachte Euphorie. Verletzungen und unregelmäßiger Trainingsbetrieb ließen den SVB aber aus dem Tritt geraten. Zwei Jahre nach dem Bezirksliga-Abstieg geht es in die 1. Kreisklasse.

Bemerkbar machten sich auch die vielen Nachholspiele in der Rückrunde. Der Freitag ist in vielen Clubs für das Abschlusstraining gebucht, wenn auswärtig Studierende und Berufstätige in ihre Heimatorte zurückkehren. Stattdessen waren regelmäßig Pflichtspiele angesagt. Profitiert haben davon Teams, die wie Salzbergen oder Leschede über einen breiten, ausgeglichenen Kader verfügten. Darum beneidete Union Meppens Coach Christian Wessels, der teilweise weniger als die Hälfte seines Kaders im Trainingsbetrieb hatte, die Rivalen. Die Meppener verabschiedeten sich früh aus dem Aufstiegsrennen.

Stadtrivale SF Schwefingen plagten die gleichen Sorgen. Hinzu kam Verletzungspech. Platz vier war aber mehr, als Trainer Bernd Keiser nach der Enttäuschung des Bezirksliga-Abstiegs erwartet hatte. Schwefingen tröstete sich mit dem Kreispokal. Bei Vorjahres-Mitabsteiger VfL Emslage herrscht Enttäuschung vor. Nach passabler Hinrunde blickte der VfL noch nach oben. „Verein und Mannschaft können mit dem Verlauf der Rückrunde nicht zufrieden sein“, sagt Fußballobmann Jürgen Rüther. Der Club verschwand durch neun Niederlagen im Jahr 2011 früh im Niemandsland.

Erst am letzten Spieltag retteten sich die Aufsteiger Groß Hesepe und Freren. Hesepe musste als Remis-Könige der Liga (12 Unentschieden) zittern. Freren hatte fast die gesamte Rückrunde ein Polster auf die Abstiegsränge. Gegen Saisonende schien dem Team von Otto Rechtien die Luft auszugehen. Mehrfach verpasste es den Matchball. So kam es am letzten Spieltag zum „Showdown“ in Aschendorf. Ein Punkt fehlte. Freren siegte 2:0.

Ebenfalls erst auf der Zielgeraden schaffte Haren den Klassenerhalt und schickte den SV Esterwegen in die Relegation. Beim TuS lief im neuen Jahr nichts mehr zusammen. Obmann Werner Niemeyer musste die wohl schwerste Entscheidung seiner Amtszeit treffen: Haren trennte sich von Ludger Heidemann. Georg Belke, Ex-Coach von Meppen, übernahm und führte die Schifferstädter zum Klassenerhalt. Niemeyer: „Ein Glücksgriff.“

Esterwegen musste in die Relegation und scheiterte an Grenzland Twist. „Den Abstieg haben wir uns selber zuzuschreiben“, sagt Kotrainer Ralf Glandorf. Nach Zwischenspurt mit fünf Dreiern in Folge und sensationellen Siegen über Schwefingen (6:1) und Schapen (2:1) brach Esterwegen nach der 0:1-Heimniederlage gegen Darme (25. Spieltag) wieder ein.

Zu spät kam die Siegesserie von Voran Brögbern. Als sie fast schon abgestiegen waren, drehten die Schützlinge von Interimstrainer Ludger Stafflage auf. Am Ende erwies sich die Hypothek des missglückten Rückrundenbeginns aber als zu groß. Fünf Zähler fehlten auf den Relegationsplatz. Nur acht Punkte aus 17 Partien der Rückserie waren nach Rang acht im Winter zu wenig für Sigiltra Sögel. Der Aufsteiger steigt als Schlusslicht nach nur einer Spielzeit wieder ab. „Enttäuschend, aber sicher verdient“, will Ostermann die Rückrunde schnell abhaken, in der er wegen vieler Ausfälle insgesamt 30 Spieler einsetzen musste.


» Quelle: Guido van Zoest, NOZ, 16.07.2011



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